Trends im Hochschulmarketing

Seit dem Erscheinen des Artikels „Fischen Sie im richtigen Becken – mit Hochschulmarketing Ihre Talente finden“ sind vier Jahre ins Land gegangen. Das Magazin „Personal im Fokus“ scheint inzwischen auch vom Markt verschwunden. Ehrlich gesagt waren wir mit dem Ergebnis ohnehin nicht ganz zufrieden – man kann Hochschulmarketing einfach nicht pauschal in sechs Schritten erklären oder eine Planung mit Checklisten angehen. Die Aufgabenstellungen und Ziele einer Kampagne sind jedes Mal anders und erfordern eine individuelle Herangehensweise.

Aber egal, darum soll es jetzt nicht gehen. Das Hochschulmarketing hat sich seit 2013 deutlich verändert. Im Personalmarketing wird noch spitzer nach einzelnen Fachrichtungen gesucht. Und es werden immer ausgefallenere Maßnahmen erwartet. Schon oft haben wir gehört: „Was habt Ihr Neues auf dem Campus anzubieten?“. Viele Ideen entstehen erst durch spezielle Kundenwünsche. Das Standard-Plakat hat zwar noch lange nicht ausgedient, passt aber nicht immer perfekt zu Kampagnen wie beispielsweise „WANTED: digital minds“ von Detecon. Ein Trend im Hochschulmarketing ist definitiv die zunehmende Größe und Digitalisierung von Werbeträgern.

Dazu kommen noch Möglichkeiten, die das Smartphone mit sich bringt. Oder vielmehr installierte Apps, die vermarktet werden und deren Nutzer durch ein Geotargeting sehr genau angesprochen werden können. Die Campus APP soll an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben, die bundesweit inzwischen von fast 100.000 Nutzern in Anspruch genommen wird. Auch das war Anfang 2013 noch nicht abzusehen.

Die allseits bekannten Innovatoren im Recruiting sind inzwischen schon bei Virtual Reality und 360-Grad-Videos angekommen, die vor allem 2016 heiß diskutiert wurden. Erste Ansätze für einen Einsatz im Hochschulmarketing sind uns im Sommer aus der Schweiz zugespielt worden.

Wo wir beim Thema sind: Letztes Jahr haben wir zum ersten Mal im nicht-deutschsprachigen Ausland eigenständige Kampagnen umgesetzt, und zwar an Hochschulen in Italien und Israel. Mit einer Checkliste und einem standardisierten Vorgehen wie im obigen Artikel wären wir da nicht weit gekommen. Dabei hat sich wieder gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk ist, das zur Not  auch im hebräischen Sprachraum aufgebaut werden muss. Danke an dieser Stelle an unsere Partneragenturen Go! Uni-Werbung und Press on it für die professionelle und erfolgreiche Zusammenarbeit!

Wir sind sehr gespannt, mit welchen Entwicklungen es in diesem Jahr weiter geht und werden an dieser Stelle berichten.


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